Buffalo Tours feiert in 2009 – im Jahr des Büffels - das 15-jährige Bestehen! * Gewinner des Preises “Umweltbewusstester und sozialkompetentester Tour Operator“ der Zeitschrift Vietnam Economic Times „The Guide Award 2008-2009“

Angemessene Verhaltensregeln

1. Kulturelle Aspekte

 

·     Respektieren kultureller Unterschiede

·     Die lokale Bevölkerung bei Ihrem Verständnis der westlichen Kultur unterstützen

·     Angemessene Kleidung

·     Schwimmen & Baden

·     Etikette – das Wichtigste, das „Gesicht bewahren“

·     Fragen beantworten

·     Fotografieren & Filmen

·     Drogen und Alkohol

·     Medizinische Verordnung

 

 

2. Gesellschaftliche Aspekte

 

·     Beziehung zu Menschen in besuchten Gemeinden

·     Prostitution

·     Spenden und Geschenke machen

·     Einkaufen und Speisen

·     Unterstützen von ansässigen Gemeinden

 

 

3. Die Umwelt

 

·     Ökologische Verantwortung & Abfallreduzierung

·     Müll

·     Trinkwasser

·     Toilettenanlagen

·     Energie und Wasser sparen

·     Umweltzerstörung

·     Tierwelt

 

 

 

1. Kulturelle Aspekte

 

Respektieren kultureller Unterschiede

Kulturelle Vielfältigkeit zu erfahren ist einer unserer Hauptgründe warum wir zu weit abgelegenen Orten reisen und wir müssen sichergehen, dass die kulturellen Unterschiede respektiert und gewahrt werden. Die Dinge werden in Asien anders geregelt und das ist auch ein Grund dafür, dass es so ansprechend ist. Im Allgemeinen ist es unbedingt wichtig, dass wir die kulturellen Sitten in Regionen die wir bereisen, respektieren. Bitte akzeptieren Sie diese und versuchen Sie nicht diese zu Ihren Gunsten zu verändern. Die Reisenden, die einen schönen und erfolgreichen Ausflug genießen wollen, sollten möglichst ruhig, freundlich und gutgelaunt sein. Höflichkeit und Geduld, sind die Tugenden, welche viele Türen öffnen. Anstrengende Touristen erfahren kein Lachen, Dienstleistung oder Respekt. 

 

Die lokale Bevölkerung bei Ihrem Verständnis der westlichen Kultur unterstützen

Während Sie kulturelle Vielfalt erleben, können Sie gleichzeitig der lokalen Bevölkerung helfen, einen besseren Einblick in die westliche Kultur zu gewinnen, speziell über die oberflächliche Anziehung des finanziellen Reichtums hinaus. Beachten Sie, dass Westler in vielen Teilen Asiens reicher sind als die Ansässigen, die Sie treffen werden und Sie sind Weltreisender – etwas von dem die meisten hier lebenden Menschen träumen. Respektieren Sie den Wunsch der Einheimischen sich wirtschaftlich weiter zu entwickeln und gewähren Sie es ihnen sich die gleichen materiellen Besitztümer zu wünschen, die für sie selbstverständlich sind. Wir sollten auch verstehen und respektieren, dass die Dörfer sich verändern und weniger „unberührt“ sind. Jeder hat das Recht darauf sich weiter zu entwickeln um einen besseren Lebensstandart zu erreichen. Sie können helfen, indem Sie die ansässigen Menschen dabei unterstützen einen ausgeglichen Blick auf entwickelte Gemeinschaften zu erhalten. Sie können nicht nur von den Vorzügen sondern auch von den negativen Einflüssen durch den materiellen Wohlstand auf die Familie und die Gemeinschaft erzählen.

 

Kleiderordnung

Asiatische Menschen kleiden sich bescheiden und als Teilnehmer an Ausflügen mit Buffalo Tours sollten wir uns so kleiden wie die Einheimischen. Die Bekleidungsstandards variieren von Ort zu Ort, Menschen in ländlichen Gebieten neigen zu mehr konservativer Kleidung als in der Stadt. In den Hauptstädten, werden zum Beispiel kurze Röcke bei der Jugend immer beliebter. Sie werden auch erleben, dass die ältere Generation solche Kleidung eher missbilligt und mehr konservativ gekleidet ist. Frauen die halterlose Tops, keinen BH und eng anliegende Kleidung tragen, können anstößig und ungewollt anziehend für Männer sein.

 

Schwimmen & Baden

In ganz Asien wird nacktes Sonnenbaden oder Schwimmen nicht akzeptiert, unabhängig davon, was Sie bei anderen Reisenden beobachten. An einigen Orten gehen asiatische Frauen in all ihren Sachen schwimmen, bzw. sonnen sich damit. Wenn das der Fall ist, dann ist eine gute Faustregel zum Schwimmen oder Sonnenbaden einen Sarong oder ein T-Shirt zu tragen.

 

Etikette - das Wichtigste, das "Gesicht bewahren"

·     Den Finger zu krümmen um jemanden zu rufen wird als unhöflich empfunden. Asiaten

    benutzen generell eine leichte abwärtswinkende Bewegung um jemanden zu sich zu   

    rufen.

·     Zuneigung in der Öffentlichkeit zu zeigen, wird als befremdlich empfunden – definitiv keine Küsse! Es ist sogar ziemlich selten Pärchen in der Öffentlichkeit Händchen haltend zu sehen, besonders außerhalb der großen städtischen Zentren. Es ist jedoch normal, Freunde des gleichen Geschlechts Händchen haltend zu sehen.

·     Vor dem Betreten eines Hauses ist es höflich die Schuhe auszuziehen. Halten Sie nach Schuhen vor der Haustür Ausschau um einen Hinweis darauf zu bekommen und folgen Sie dem Beispiel.

·     Es sollte nur dann Kritik geübt werden, wenn sie mit Lob im Zusammenhang hervorgebracht wird.

·     Es ist unangebracht Ärger mit einer höher werdenden Stimme auszudrücken. Wütend werden ist peinlich für die Einheimischen, mit denen Sie zu tun haben – sie werden sich nicht für sich schämen, aber für Sie. Das „Gesicht bewahren“ ist eine feine aber wichtige Anforderung an die persönliche Würde.

 

Fragen beantworten

Das ideale Verhalten für den Reisenden ist freundlich zu sein und bereit Fragen zu beantworten wie ‚Wohin gehen Sie?’, ‚Sind Sie verheiratet?’ oder ‚Wie alt sind Sie?’. Solche Fragen werden in der westlichen Gesellschaft als persönlich betrachtet, aber Asiaten sind nur freundlich und neugierig. 

 

Fotografieren & Filmen

Feinfühligkeit ist der Schlüssel, wenn es um das Fotografieren geht. Fragen Sie immer um Erlaubnis, wenn Sie Fotos machen wollen und respektieren Sie, wenn sie es nicht gestatten bekommen. Minderheitengruppen sind teilweise unglücklich darüber, wenn Fotos von ihnen gemacht werden. Sie werden vielleicht denken, dass sie nicht attraktiv ausschauen (sie tragen eher Arbeitskleidung als Festtagskleidung), während andere Gruppen glauben, dass ihnen ein Teil ihrer Seele beim Fotografieren genommen wird. Es wird auch Ereignisse geben, bei denen Sie Träger mit allem Möglichem, von Bierflaschen bis zu Betten transportieren sehen. Respektieren Sie bitte, dass das ihr Job ist und sie wahrscheinlich nicht unter diesen Umständen fotografiert werden wollen. Reisende sollten auch nicht für das Recht Fotos zu machen zahlen, es wurde herausgefunden, dass dies die Menschen zum Betteln animiert. Anstelle dessen können Sie Kopien der Bilder auch über den Tourleiter oder direkt an die Personen zurück senden. Die lokalen Menschen sind sehr begeistert sich selbst auf einem Foto zu sehen. Dies regt sie an eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber Fotos zu haben und diese zu teilen. In vielen Fällen haben die Personen nicht die Möglichkeit Fotos zu machen.

 

Während Sie willkommen sind ihre Videokamera mitzunehmen, gibt es einige Orte an denen wir Sie ersuchen nicht zu filmen. In einigen kleinen Dörfern, Gastsituationen und abgelegenen Gemeinden wird das Filmen als zu aufdringlich und Aufnahme der Privatsphäre angesehen. In diesen Gemeinden bitten wir Sie um höchste Diskretion. Ihr Reiseleiter wird Sie darauf hinweisen.

 

Drogen und Alkohol

Buffalo Tours erlaubt Reisenden keinen Besitz von illegalen Drogen, während sie auf einer Reise sind. Das Gesetz der meisten asiatischen Länder sieht harte Strafen für Drogenbesitz oder –konsum vor, welche u.a. auch die Todesstrafe für Einheimische sowie für Ausländer beinhaltet. Es wird nicht akzeptiert Opium, Marihuana oder andere illegale Drogen während des Trips einzunehmen. Ihr Reiseleiter hat das Recht Sie von einer Reise auszuschließen, wenn sich herausstellt, dass Sie illegale Drogen besitzen oder konsumieren.

 

Der Genuss von Alkohol muss vor allem in kleineren Dörfern und bergigen Regionen mit Vorsicht bedacht werden. Bei diesem Gebiet bringt unser „privilegierter“ Status die Verantwortung mit sich das Gute unserer Kulturen zu zeigen und nicht die Exzesse. Viele Dorfbewohner können es sich nicht leisten Alkohol zu kaufen und sehen den exzessiven Konsum als Zeichen für Wohlstand und Elitismus an. Für manche wird die Verlockung Alkohol zu trinken so groß sein, dass sie eventuell ihre Familienverantwortlichkeiten vergessen und ihr geringes Einkommen für Alkohol ausgeben. Das ist etwas für das Buffalo Tours nicht verantwortlich sein will. Teilweise ist die Drogenabhängigkeit in einigen Bergdörfern ein Hauptproblem. Weiterhin können betrunkene Westler unsere gute Freundschaft zu den Lokalen schädigen und die Gruppendynamik stören. In Städten und größeren urbanen Zentren, in denen etwas mehr Wohlstand herrscht, hat unser Einfluss weniger Folgen und der Genuss von Alkohol wird eher akzeptiert.

 

Medizinische Verordnung

Vermeiden Sie es westliche Medizin asiatischen Gastgebern zu geben. Sie verstehen vielleicht die Medizin und das Konzept „3 Tabletten pro Tag“ nicht. Unvorhergesehene Nebenwirkungen könnten auch ein Problem sein. Zusätzlich wollen wir keine Abhängigkeit von Medizin erzeugen, wo wahrscheinlich die natürlichen Behandlungsmethoden genauso effektiv sind. Falls Sie ein Einwohner nach Hilfe fragen sollte, animieren Sie ihn dazu nach einer traditionellen Behandlung zu suchen oder helfen Sie, ihn in eine lokale Klinik oder einem Krankenhaus zu bringen. Wenn Sie ein Arzt sein sollten, dann ist es besser dies nicht offen zu zeigen, da Sie sich sonst wahrscheinlich mit einer Anzahl an Patienten wiederfinden werden und dies in einem Dilemma enden würde.

 

Natürlich gibt es im Fall von Notfällen auch von diesen Regeln Ausnahmen. Falls ein Ortsansässiger ernsthaft verletzt sein sollte und in potentieller Lebensgefahr schweben sollte, sollten Sie eine angemessene Erste Hilfe leisten, zu dem auch das Verabreichen von Medizin zählt. Wie auch immer, seien Sie sich stets um die Gefahr der Reaktion auf Medikamente bewusst und versuchen Sie der Person so schnell wie möglich medizinische Hilfe zu besorgen.

 

 

2. Gesellschaftliche Aspekte

 

Beziehungen mit Einheimischen

Seien Sie sich bewusst, dass es in manchen Gemeinden die wir während unserer Reise besuchen werden ein großes Tabu darstellt, dass Sie eine intime Beziehung zu Einheimischen aufzubauen.  Wenn Sie sich  in einer Situation wiederfinden in der sich eine Beziehung zu einem Einheimischen entwickeln könnte, holen Sie sich bitte Rat bei Ihrer Reiseleitung. 

 

Prostitution

Die Ausbreitung von Prostitution ist heutzutage ein bedauernswerter Bestandteil Asiens und es gehört zu den Grundsätzen von Buffalo  Tours  uns von Prostitution zu distanzieren. Unsere Philosophie ist unter anderem eine des gegenseitigen Respekts gegenüber allen Menschen mit denen wir arbeiten, insbesondere den Einheimischen die die jeweiligen Gebiete erst so besonders machen. Diese Philosophie steht  im kompletten Kontrast zur Ausnutzung von Prostitution und wir distanzieren uns ausdrücklich von allen unserer Reisenden die während ihres Asienurlaubs Prostituierte aufsuchen.

 

Spenden und Geschenke

Dieses Thema stellt oft ein Problem für viele Reisende dar die probieren den örtlichen Gemeinden zu helfen, sich aber oft nicht im klarem über den Eindruck ihrer Geschenke sind. Es gibt viele Möglichkeiten positiven Einfluss auf die Gemeinden, die Sie besuchen werden, auszuüben:

 

Angemessene Spenden

Buffalo Tours unterstützt viele örtliche Projekte und Wohltätigkeitsvereine. Besuchen Sie doch einmal die entsprechende Passage auf unserer Website oder fragen Sie direkt bei Ihrer Reiseleitung nach wie sie eine angemessene Spende leisten können. Wir sammeln unter anderem Klamotten, Erste Hilfe Material, Schreibwaren und Kinderbücher und kümmern uns darum, dass sie direkt bei den Projekten ankommen wo sie auch gebraucht werden.

 

Bettler

Geben Sie bettelnden Kindern bitte KEIN Geld, da dies die Kinder darin bestärkt, betteln sei eine angemessene Art und Weise sich den Lebensunterhalt zu verdienen.  Am besten orientieren Sie sich an den Regeln der örtlichen Bevölkerung wie mit  Bettler umzugehen ist. Zum Beispiel ist es in vielen Gegenden in Ordnung Alten und Behinderten eine Spende zu geben, da es keine staatliche sozial Hilfe oder eine andere Art Geld zu verdienen für diese Menschen gibt. Buddhisten glauben zudem, dass es gut für Ihr Seelenheil ist Bettlern Geld zu geben. Ihre Reiseleitung kann  ihnen hierzu auch weiter Informationen geben.

 

Was Sie vermeiden sollten!

Wahllos Geld und andere Geschenke zu verteilen verstärkt die ungleiche Beziehung zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Besuchern, in welcher die Touristen nur noch als Geldgebern angesehen werden. Außerdem zieht es das Selbstbewusstsein vieler Menschen herunter wenn sie allein wegen der Tatsache dass sie arm sind Geld bekommen anstatt die Armutsprobleme in ihrer Gemeinde selbst zu lösen. Des weitern sollte man aufpassen Freundschaftsdienste nicht mit Geld zu bezahlen (z.B. die Kinder für Fotos zu bezahlen). Wir wollen auf keinen Fall eine Gesellschaft fördern in der jede freundliche Handlung als potentielle Geldquelle angesehen wird.

 

Bitte geben Sie auch keine Süßigkeiten an die Kinder in den Dörfern die Wir besuchen. Die örtliche Bevölkerung hat selten, sehr oft sogar überhaupt keinen, Zugang zu Zahnärzten noch könnten sie sich einen leisten. Außerdem ist wieder die Gefahr gegeben, dass Sie die Kinder zum Betteln animieren. Schreibwaren, Zahnbürsten, Klamotten oder andere Gegenstände die einen wirklichen „Wert“ haben werden am besten über eine örtliche Wohlfahrt, einen Lehrer oder einen Gemeindevorstand verteilt.

 

Vermeiden Sie das Gefühl unbedingt etwas Materielles verschenken zu müssen. Die besten Geschenke sind oft Momente die Sie mit anderen teilen, wie zum Beispiel ein Lächeln, singen, tanzen oder ein Spiel miteinander zu spielen. Etwas von ihrer Freundschaft zu teilen, Zeit und Interesse für die Einheimischen aufzubringen kann das beste Geschenk von allen sein.

 

Shoppen & Essen gehen

Kaufen Sie bitte keine Souvenirs, Essen oder andere Produkte unter der die örtliche Tierwelt leiden muss – das schließt unter anderem Schlangenschnaps, Bären, Fledermäuse, Frösche, Schildkröten und Seepferdchen mit ein. Gerade weil sie oft eine lokale Spezialität sind, sind zum Beispiel Bären und Frösche stark bedrohte Arten und wir sollten nicht auch noch zu ihrem Verschwinden beitragen. Wo immer die Möglichkeit besteht sollten sie Restaurants vermeiden die sich auf ihren Speisekarten mit wilden und gefährdeten Tieren brüsten. Falls sie Zeuge von Missbrauch an Tieren oder der Umwelt werden, kontaktieren sie bitte „Education for Nature Vietnam“ (ENV) unter der kostenlosen Hotline 1800-1522 oder per email unter hotline@thiennhien.org. Alternativ können Sie auch Ihre Reiseleitung informieren welche sich dann direkt an die entsprechende Behörde wenden wird, z.B. ENV, WSPA – World Society for the Protection of Animals, TRAFFIC – ein Programm des WWF (World Wide Fund or Nature) und der IUCN (World Conservation Union) welches den Artenhandel beobachtet.

 

Unterstützung für die örtlichen Gemeinden

Auch wenn man in ganz Asien generell Fälle von Menschrechtsverletzungen findet, so ist es an einigen Orten schlimmer als an Anderen. Tun Sie Alles was sie können um die Verursacher und Täter solcher Verbrechen nicht zu unterstützen. Probieren Sie so viel wie möglich über die Länder zu lernen die Sie besuchen werden. Generell plant Buffalo Tours seine Reisen so, dass kein Regime finanziell unterstützt wird das Gewaltverbrechen an der breiten Bevölkerung verübt. Manchmal jedoch kann es allerdings passieren dass unsere Handlungen ein solches Regime letztendlich doch unterstützt. In solchen Fällen sollten Sie für sich selber abwägen ob die Vorteile, durch Ihren Besuch, für die Bevölkerung größer sind als die Nachteile für das Regime wenn sie nicht kommen.

 

Buffalo Tours unterstützt Amnesty International in ihrer Arbeit schwere

Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Amnesty International setzt sich für Menschen in politischer Gefangenschaft ein, probiert faire Verhandlungen zu erreichen und arbeitet mit Regierungen zusammen um unfaire Gesetzte und ungerechte Verhalten zu  ändern. Amnesty hat viel dazu beigetragen die Öffentlichkeit auf der ganzen Welt aufmerksam auf Politische Gefangenschaft, Folter und die Todesstrafe zu machen. Zusätzlich hat Amnesty International den Schutz der Menschenrechte verbessert.  Holen Sie sich bei Amnesty International die Menschenrechtsberichte über der Länder die sie besuchen werden. Seien Sie sehr diskret falls sie sie Kopien mit in Ihr Reiseland nehmen.

 

Buffalo Tours ist unterstützt die örtlichen Gemeinden aktiv mit einer Reihe von Initiativen und Reisemöglichkeiten an denen auch Sie teilhaben können. Die folgenden Projekte sind Beispiele wo Sie Freiwilligenarbeit leisten können oder die sie auch einfach nur besuchen können: Das Binh Luc Waisenhaus, Dörfer des Bergvolks der Mai Chau, der „Water Buffalo Fund“ und das Dorf der Freundschaft (Friendship Village)

 

 

2. Die Umwelt

 

Ökologische Verantwortung & Abfallreduzierung

Das extrem schnelle wirtschaftliche Wachstum in Asien wirkt sich auf die Kosten der Umwelt aus. Analysten fangen gerade an den Ausmaß des Schadens und die wahren Kosten an die Umwelt für den Wohlstand der Bevölkerung zu erkennen. Vermüllte Wasserwege, offene Kanalisationsrohre, intensive Luftverschmutzung und mit Plastik vermüllte Straßen sind offensichtliche Folgen des unbeherrschten wirtschaftlichen Wachstums. Wir wollen nicht durch unsere Anwesenheit in Asien eine zusätzliche Belastung für die Umwelt sein. Deswegen verringern wir unseren Einfluss auf die Gebiete in dem wir Initiativen zur Müllreduzierung während des Urlaubes praktizieren. Wir können auch unsere asiatischen Gastgeber mit Entscheidungen über die Entwicklung sozialer Programme und welcher hinsichtlich der Umwelt, für die nächsten Generationen helfen.

Wir unternehmen vorbeugende Maßnahmen auf unseren Ausflügen, welche bekannt sind als die 3 R’s: Reduce, Reuse, Recycle. (Verringern, Wiederverwenden, Recyceln)

 

Müll

Versuchen Sie keine in Plastik verpackten Lebensmittel zu genießen, wenn auch frische möglich sind. Die Deponierung von Plastik und Styropor ist ein Hauptproblem in Asien und je weniger wir es benutzen umso besser. Kaufen Sie in lokalen Märkten Lebensmittel die wenig verpackt sind. Diese sind meist frisch und das Geld geht meist zu den ansässigen Produzenten. Nehmen Sie ihre eigenen Taschen mit, wenn Sie einkaufen gehen – „Sagen Sie NEIN zu Plastik“.

 

Wann auch immer wir von den Städten entfernt sind, dürfen wir keinen Müll dort hinterlassen, den wir verursacht haben. Tampons und andere Hygiene Artikel sollten Sie aus dem Gebiet mitnehmen und adäquat entsorgen. Sammeln Sie Müll von anderen Reisenden auf, so dass wir einen Platz sauberer hinterlassen als wir ihn vorgefunden haben. Biologische Abfälle wie Speisereste sollten in Nationalparks oder anderen geschützten Gebieten nicht verteilt oder verbrannt werden. Dieses könnte neue exotische Samen einführen, welche nicht zum natürlichen Futter der heimischen Tiere zählt. Ihr Reiseleiter wird Sie darauf hinweisen.

 

Trinkwasser

Wasser in Flaschen wird fast überall in Asien verkauft, aber leider gibt es nur wenige Einrichtungen, die diese Flaschen recyceln können. Versuchen sie aktiv die Benutzung von Plastikflaschen zu reduzieren, indem Sie Alternativen benutzen.

Sie haben folgende Möglichkeiten:

 

·     In Hotels nachzufragen, ob Sie ihre Flaschen kostenfrei oder gegen eine kleine Gebühr auffüllen können.

·     Bringen Sie ihre eigenen Wasserfilter, Wasserreinigungstabletten oder Iod zum Reinigen des Wassers mit. 2% Jodtinktur benutzen Sie mit 4 Tropfen pro Liter und lassen es für 30 Minuten stehen. Bei sehr kaltem Wasser 1 Stunde. Providine-Jod kann genauso benutzt werden und muss für eine Stunde stehen gelassen werden.

 

Toilettenanlagen

Nutzen sie beim Trekking oder in abgelegenen Gebieten die Toilettenanlagen die vorzufinden sind. Wenn keine vorhanden sein sollten, suchen Sie sich einen Platz, welcher mindestens 50 m entfernt zu der nächsten Wasserquelle oder dem Haus der Einwohner ist. Vergraben Sie die fäkalen Hinterlassenschaften, tragen Sie das Toilettenpapier in einer Plastiktasche für eine angemessene Entsorgung zu einem späteren Zeitpunkt oder verbrennen Sie es. Auf den regulären Trekkingrouten sind die meisten Häuser der Gastgeber mit Toiletteneinrichtungen für Gruppen ausgestattet.

 

Energie und Wasser sparen

Gehen Sie umsichtig mit Wasser und Treibstoff um. Verschmutzung, Treibhausgase und andere Probleme die aus der Benutzung von fossilem Brennstoff resultieren, eskalieren, wenn Entwicklungsländer moderne, westliche Anwendungen, Fahrzeuge und Produktionsmethoden anstreben. Der Vorrat an sauberem Wasser sinkt. Einige Wege um den Energiekonsum zu verringern.

 

·     Klimaanlage in Hotelzimmern: Nutzen Sie diese nicht, wenn nicht notwendig und lassen Sie diese nicht an, wenn Sie den Raum verlassen. Schalten Sie über Nacht auf „Nur Ventilator“ oder ganz aus. Das schützt auch vor Halsschmerzen und Erkältungen.

·     Klimaanlage in Fahrzeugen: Kurze Ausflüge können auch mit offenem Fenster gemacht werden.

·     Eine kalte Dusche kann in den Tropen erfrischender sein als ein heiße. Vermeiden Sie heiße Duschen, wo die Hitze durch Holz von gefällten Bäumen oder anderen nicht nachhaltigen Methoden erzeugt wird.

·     Ein leerer Raum braucht kein Licht. Viele neue Hotels haben das ‚Schlüsselanhänger-Steckdosen-System’, welches dies verhindert.

·     Laufen, fahren Sie Fahrrad oder nutzen Sie die von Personen gefahrenen Rikschas um die Stadt zu erkunden. Vermeiden Sie Taxis, wenn treibstofffreie oder Transportmöglichkeiten für Gruppen, wie Busse vorhanden sind.

 

Umweltzerstörung

Wenn Sie wandern, benutzen Sie existierende Wege. Dies ist vor allem in der Regensaison wichtig, weil es zu leicht ist neue Trampelpfade entstehen zu lassen um einen besseren Weg zu haben. Wenn sich niemand daran hält, werden diese vielen Trampelpfade zu Erosionsrinnen. Dies hat Auswirkungen auf die Vegetation, wie Zweige, die dazu genutzt werden sich festzuhalten um dann zu brechen. Diese enden dann als Humus und verschlammen nach dem Wegspülen die Wasserwege.

 

Schnorcheln

Denken Sie daran, dass das Berühren der Korallenformationen ihr Wachstum behindern kann. Durch Schnitte von Korallen können Sie auch böse Infektionen erleiden. Nehmen Sie keine Korallenstücke oder Muscheln mit, auch wenn sie tot vermeintlich tot sind. Bei den ansässigen Menschen könnte es den Eindruck erwecken, dass diese begehrenswerten Souvenirs sind und es einen Markt dafür gibt. Halten Sie sich an das Sprichwort „Nur Fotos machen, nur Fußabdrücke hinterlassen“, aber seien Sie sensibel mit den Fotos und den Fußabdrücken!

 

Kalksteinhöhlen

Bitte berühren Sie nicht die Gebilde, da natürliche Öle das Wachstum dieser verhindern und zusätzlich zu einer Verfärbung führen können.

 

Feuer

Helfen Sie bei der Reduzierung der Wälderrodung indem Sie den Verbrauch von dem knappen Feuerholz vermeiden, wenn es nicht nötig ist. Öfen mit Brennstoff sollten für das Kochen beim Camping genutzt werden. Wir machen unser Bestes, dass wir Unterbringungen aussuchen, die Kerosin, Gas oder treibstoffeffiziente Feuerholzöfen verwenden. Ziehen Sie sich eher warme Sachen an als ein Feuer mit Holz zu schüren. An den traumhaften Stränden sollte es auch vermieden werden Feuer zu entzünden, da die Kohle sich in den Sand einarbeitet und diesen nach einiger Zeit nicht mehr so schön hinterlässt. Zu Freudenfeuer wird auch nicht animiert.

 

Seife

Wenn Sie auf unseren Trecks ein Bad im Strom oder See brauchen, versuchen Sie für wenige Tage die Seife zu vergessen und harmonisieren Sie mit der Natur! Ein Bad ohne Seife entfernt auch Schweiß! Eine Nagelbürste und Waschlappen sollten helfen! Herkömmliche Seifen und Schampoos bauen sich nach gewisser Zeit ab, doch während dieser ist die Wasserqualität für die Menschen Stromabwärts schlechter. Ein noch größeres Problem sind die Reinigungspuder, die Reinigungsagenzien enthalten, die die Erde und die Vegetation schädigen, falls man ihre Entsorgung nicht kontrollieren kann. Es scheint zwar etwas schwer zu sein keine Seife zu benutzen, wenn man die ansässigen Menschen sieht, wie sie an den Flussbänken Säcke von Omo in das Wasser kippen. Doch es ist wichtig, dass wir nichts zu diesem Problem beitragen. Wir als Besucher sind eine zusätzliche Belastung für das Ökosystem.

 

Wildtiere

Wenn Sie Nationalparks oder Reservate besuchen, in denen Sie in Kontakt mit der Tierwelt kommen, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie den entsprechenden Parkregeln folgen, die die Tierwelt schützen. Respektieren Sie diese, auch wenn Sie sehen, dass andere Touristen das nicht tun. Gehen Sie nicht auf örtliche Führer ein, die Ihnen anbieten, die Regeln für Touristen zu umgehen. Manchmal versuchen Einheimische

geschützte Arten an Ausländer zu verkaufen. Wenn Sie wünschen es zu tun, können Sie diese danach freilassen aber ehrlich gesehen fördert das einen gewinnbringenden Betrug für die Ansässigen. Es ist besser, wenn Sie es vermeiden Geld zu bezahlen und die Personen motivieren die Tiere wieder frei zu lassen. Wenn Sie bemerken, dass es keine Anfrage auf diese Tiere gibt, dann stoppen sie eventuell ihre Geschäfte.

 

Feedback

Mit Ihrem Feedback können Sie uns sagen wie unser Auftreten im Hinblick auf den Sachverhalt des verantwortungsbewussten Tourismus ist. Es ist uns wichtig. Sie können uns auch eine E-mail schicken an: info@buffalotours.de

 


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