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Cao Dai Tempel und Cu Chi Tunnel

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Die Stadt Tay Ninh, in der Nähe der kambodschanischen Grenze, ist das Zuhause der einzigartigen Cao Dai Sekte, zu deren Anhängern Jeanne d’Arc, Winston Churchill und Viktor Hugo zählen. Diese Religion ist ein Mix aus Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus und Christentum.

Der Cao Dai Tempel bei Tay Ninh wird oft als das Disneyland Asiens beschrieben. Das Äussere des Tempels ist verziert mit vielen farbigen Drachen aller Größen. Über dem Haupteingang gibt es ein «heiliges Auge», das alles sieht und zugleich das Symbol der Cao Dai Sekte ist. Das Innere ist nicht weniger interessant, da dort die Statuen von Jesus Christus, Buddha und dem Hindugott Brahma Seite an Seite stehen.

Der Ausflug nach Tay Ninh ist kombiniert mit einem Ausflug zu den Cu Chi Tunnels, in denen sich vietnamesische Partisanen im Vietnamkrieg versteckt hielten. Zu seiner Blütezeit gab es ein Netz von ca. 250 km von Saigon bis zur Grenze in Kambodscha, die Tunnel waren 3 Ebenen tief. Das Netzwerk bestand aus vielen Falltueren, Waffenlagern, Küchen, Krankenhäusern, Kommandozentralen und Wohnräumen. Heute ist es ein einmaliges Erlebnis durch diese Tunnel zu gehen, die vergrößert wurden, damit man sie besichtigen kann.

Für diesen Tagesausflug verlassen Sie am Morgen Ho Chi Minh Stadt und fahren zur kambodschanischen Grenze nach Tay Ninh. Tay Ninh, 95 km westlich von Saigon gelegen, ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und seit 1927 der Hauptsitz der Religionsgemeinschaft Cao Dai. Allein der Architektur wegen sollte man dem Cao-Dai-Tempel einen Besuch abstatten. Er steht im Dorf Long Hoa, etwa 4 km östlich des Stadtzentrums, auf einem über 100 km² großen Gelände - dem »Heiligen Stuhl«. Der Tempel selbst ist eine Mischung aus einer Kathedrale, Pagode mit Rundturm und Moschee mit Kuppeldach. Im Inneren fallen der tiefblaue Himmel mit Sternen aus Spiegelglas, die von Drachen umschlungenen Säulen, der achteckige Altar und die Weltkugel auf. Viermal täglich findet die Gebetszeremonie statt, die Touristen von der Balustrade aus beobachten dürfen

Nach der Besichtigung werden Sie ein Mittagessen genießen können bevor es weiter zu den Cu Chi Tunneln geht. Die Tunnel von Củ Chi sind ein Tunnelsystem, in dem sich vietnamesische Partisanen im Vietnamkrieg von 1960 bis 1975 versteckt hielten. Der Kreis Củ Chi, nach dem die Tunnel benannt sind, liegt im Verwaltungsgebiet von Ho-Chí-Minh-Stadt. Während der Hochzeiten gab es ein Netz von ca. 250 km von Saigon bis zur kambodschanischen Grenze und die Tunnel erstreckten sich über drei Ebenen. Das Netzwerk bestand aus unzähligen Falltüren, speziell gebauten Wohnräumen, Waffenlagern und -fabriken, Krankenhäusern, Kommandozentralen und Küchen. Heute sind die erhaltenen Tunnel eine Touristenattraktion geworden. Sie geben den Besuchern ein einmaliges Erlebnis, um das Leben unter der Erde während des amerikanisch-vietnamesischen Krieges nachvollziehen zu können. Die Tunnel wurden vergrößert, damit man sie besichtigen kann (ansonsten könnte man diese kaum betreten). Für alle Interessierten gibt es sogar die Gelegenheit auf einem nahegelegenen Schießplatz mit einer AK47 oder einer MK16 zu schießen.

Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Ho Chi Minh Stadt.

 

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