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Über Vietnam

1. Höhepunkte
Gewöhnlich reisen Besucher von Hanoi in Richtung Süden nach Ho Chi Minh Stadt oder in umgekehrter Richtung. Die Hauptattraktionen bei einer ersten Reise durch Vietnam sind normalerweise folgende Städte und Regionen:

Hanoi
Das Kulturzentrum von Vietnam und das “Paris des Ostens“, wo Weihrauch gefüllte Pagoden neben französischen Kolonialbauten stehen.

Halong Bucht
Eine von der UNESCO als Weltnaturerbe gelistete Region, bestehend aus tausenden von Kalksteinformationen, Felsen und Inseln, die aus der Bucht herausragen. Die Übernachtung auf einer Dschunke ist sehr empfehlenswert.

Sapa
Mit dem Nachtzug von Hanoi in den Nordwesten reisen, in die Berge nahe der chinesischen Grenze. Kühler als in der Stadt ist diese ehemalige Bergstation perfekt für Wanderungen in unberührter Landschaft und für Besuche der ethnischen Minderheiten, wo die Bergvölker reich bestickte Kleidung tragen.

Mai Chau Tal
Die weniger touristische Version von Sapa und nur 4 Stunden von Hanoi entfernt, ist die Heimat verschiedener ethnischer Minderheiten und ein perfekter Platz zum Wandern und Fahrradfahren, sowie einen Einblick in die hier lebende Bevölkerung zu bekommen.
Hue
Vietnams königliche Vergangenheit können Sie in der ehemaligen Hauptstadt Hue entdecken, dort wo die Zitadelle und die Königsgräber eine Ära der Hochkultur repräsentieren.

Hoi An
Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da sie als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem Zeitraum vom 15. bis zum 19. Jahrhundert gilt, deren Gebäude eine Verschmelzung einheimischer und fremder Einflüsse, vor allem dem Stil südchinesischer Kleinstädte, zeigen. Des Weiteren findet man hier weiße Strände, hunderte von Schneidergeschäften und fantastische Restaurants und Kochschulen. Hoi An ist ruhig, romantisch und malerisch – ein „Muss“ für jeden Urlauber!

Nha Trang
Für Besucher, die ein paar Tage am Strand verbringen, fischen, Schnorcheln und Kajak fahren möchten.

Dalat
Dalat ist eine Stadt in Vietnam, im südlichen Teil des zentralen Berglandes am Xuan Huong Stausee gelegen. Die Stadt ist von Seen, Wasserfällen und Wäldern umgeben. Sie gilt aufgrund des vergleichsweise milden Klimas, der parkähnlichen Umgebung und der immergrünen Wälder als beliebtes Urlaubsziel ausländischer und einheimischer Touristen. Hier haben Sie die Möglichkeit zum Wandern und Fahrrad fahren, außerdem findet man hier Golfplätze.
Phan Thiet/Mui Ne
Eine Küstenstadt ungefähr 4 Stunden entfernt von Ho Chi Minh Stadt mit perfekten Bedingungen zum Kite–Surfen, Windsurfen, Segeln und Sandrodeln auf riesigen Dünen.

Ho Chi Minh Stadt
Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem Westufer des Saigon-Flusses. Unter ihrem alten Namen Saigon war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theater, Kinos, Museen und Baudenkmälern.

Mekong Delta
Das Delta ist eine Region im Südwesten von Vietnam, in dem der Fluss Mekong mit einem Netz aus Flussarmen, welche wiederum durch einige Kanäle verbunden sind, in das Südchinesische Meer mündet. Das Delta ist durch Sedimentation aus einer Meeresbucht entstanden und wächst heute immer noch jährlich um ca. 80 Meter. Es umschließt eine Fläche von ungefähr 39.000 km² und das überschwemmte Gebiet variiert saisonal. Man kann das Mekong Delta in einem Eintagesausflug oder in einem Mehrtagesausflug von Ho Chi Minh Stadt aus erreichen. Mit einem traditionellen Sampan–Boot geht es nach Cai Be oder zu den schwimmenden Märkten von Can Tho. Ein Ausflug mit der „Bassac“- Reisbarkasse mit Übernachtung an Bord ist eine der besten Wege das Mekong Delta mit Stil und entspannt zu erleben. Fahrradtouren und Privatunterkünfte für mehr Abenteuer können arrangiert werden, Sie können auch ein Schnellboot von Chau Doc über die Grenze nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha, nehmen.
Insel Phu Quoc
Nur einen kurzen Flug von Ho Chi Minh Stadt entfernt. Die Insel bietet Ruhe, Erholung und perfektes Strandwetter. Wenn Sie an kulturellen Erlebnissen, malerischen Landschaften, warmer Gastlichkeit oder einem Abenteuer interessiert sind, dann ist Vietnam ihr Ziel!
Quelle: http://wikitravel.org/en/

2. Visum
Sie müssen einen Pass haben, der mindestens noch 6 Monate gültig ist.
Besucher müssen sich vor der Einreise ein offiziell gültiges Visum besorgen. Wenn Sie eine Tour über unser Unternehmen buchen, kann Buffalo Tours Ihnen ein Visum zu einer vergünstigten Rate besorgen. Das Verfahren läuft folgendermaßen:
• Die Passpassdaten und An- und Abreisezeiten müssen Sie mindestens 14 Tage vor Ihrer Einreise nach Vietnam zu Buffalo Tours faxen.
• Buffalo Tours leitet alle Informationen der Einreisebehörde weiter.
• Die Einreisebehörde sendet eine Bestätigung per E-mail an Buffalo Tours und wir leiten Ihnen die Bestätigung weiter.
• Diese Genehmigung müssen Sie wiederum bei Ihrer Einreise vorlegen
• Besucher können kein Einreisevisum direkt nach Ihrer Ankunft in Vietnam erhalten, wenn Sie nicht einen Bewilligungsantrag haben
• Sie müssen Ihren Bewilligungsantrag und zwei Passfotos haben, um an einem internationalen
Flughafen in Vietnam Ihr Visum zu erhalten.
• Die Ausstellungsgebühr beträgt 25 USD (nur Barzahlung) und ist direkt bei der Einreisebehörde am Flughafen zu entrichten.

3. Ankunft
Die Reisepassdaten werden zusammen mit dem Visum an die Einreisebehörde und die Zollbeamten weitergeleitet. Sollten Sie keine Abholung vom Flughafen von Buffalo Tours gebucht haben, lesen Sie hier, was zu tun ist:
In Ho Chi Minh Stadt:
Der Tan Son Nhat Flughafen liegt etwa 7 km nordwestlich des Stadtzentrums. Nehmen Sie sich am Besten außerhalb des Flughafengeländes ein Taxi mit einem funktionierenden Taxameter (unsere Empfehlung ist Mai Linh Taxi) und lassen Sie sich für 10 - 15 USD in die Stadt bringen.
In Hanoi:
Hanoi’s Noi Bai Flughafen liegt etwa 35 Kilometer nördlich des Stadtzentrums (mindesten 45 Min. Fahrt). Ein Taxi zum Stadtzentrum kostet ca. 15 - 20 USD. Es gibt einen Taxistand vor dem Flughafengebäude mit einem Manager (unsere Empfehlung ist Noi Bai Taxi). Bevor sie das Taxi besteigen, sollten Sie diesen Preis ausmachen, dann ist auch kein Taxameter nötig. Vermeiden Sie Personen innerhalb oder außerhalb des Flughafens, die Sie direkt zu einem Taxi bringen wollen. Gehen Sie direkt zum Taxistand.

4. Geld
Die offizielle Währung heißt Vietnamesischer Dong. Der Dong ist nicht umtauschbar. Zur Zeit dieses Schreibens entsprechen 19.000 Dong einem USD. Der Dollar, (in neuen, sauberen Scheinen) wird allgemein in den großen Läden und Restaurants akzeptiert. Traveller-Schecks können gegen Vorlage des Reisepasses in den Wechselstuben und in Banken eingelöst werden. Dabei fallen Umtauschgebühren von etwa zwei bis fünf Prozent an. Kreditkarten wie Visa und Mastercard sind vor allem in den größeren Städten in Restaurants und Hotels durchaus gängig.
Achten Sie bitte darauf, dass die vietnamesischen Banknoten nicht verknittert und eingerissen sind, denn viele Shops und Restaurants akzeptieren solche Banknoten nicht. Wechseln Sie auch bitte nicht zuviel Bargeld auf einmal, so ein Notenbündel kann recht dick und unhandlich werden. Die Banknote mit dem höchsten Wert ist gegenwärtig 500.000 Dong. Die Regierung hat mittlerweile 50.000er und 500.000er Banknoten herausgegeben, die Plastikelemente haben (ähnlich dem australischen Dollar). Für kleinere Einkäufe gibt es seit 2004 nun auch Münzgeld mit folgenden Werten: 200; 1.000 und 5.000 Dong. In Form von Papiergeld erhalten Sie 1.000, 2.000, 5.000, 10.000 und 20.000, 50.000, 100.000, 200.000 und 500.000 Dong-Noten. Die meisten können Sie leicht an ihrer unterschiedlichen Farbe erkennen.
Es gibt zahlreiche internationale Banken, die Niederlassungen in Hanoi und in Ho Chi Minh Stadt haben und einen 24-stündigen Geldautomatenservice anbieten. Dazu gehört die ANZ Bank und die HSBC. Problemlos ist hier die Versorgung mit Bargeld aus dem Automaten mittels VISA, Mastercard und EC-Karte, als auch Cirrus oder andere. In kleineren Städten sollten Sie sich im vorraus mit Bargeld versorgen.
Beachten Sie bitte, dass der vietnamesische Dong außerhalb Vietnams nicht umgetauscht werden kann.

5. Trinkgelder
Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer unterliegen ganz Ihrem Ermessen, trotzdem hier eine Richtlinie in USD:
Essen (Restaurants): im Durchschnitt 1 USD;
Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer: 1.50 USD bis 3 USD pro Tag pro Person für Reiseleiter (abhängig von der Größe der Gruppen), 1 USD pro Tag pro Person für den Fahrer;
Hotelpage: im Durchschnitt 1 USD
Zimmerservice/-mädchen: im Durchschnitt 1 USD pro Tag
Für größere Gruppen und Abenteuerreisen können Sie, wenn Sie möchten diese Beträge anheben, aber es liegt ganz in Ihrem Ermessen, dies sind nur Richtwerte.
Trinkgelder für das Schiffspersonal (z.B. Halong Bucht) und „all inklusive“-Lodges werden generell für das gesamte Team gesammelt. Davon ausgenommen sind private Reiseleiter (10 USD pro Tag, bei 2 bis 4 Personen)

6. Klima
Vietnams lang gezogene Form bietet sowohl tropisches als auch subtropisches Klima und ist verantwortlich für die unterschiedlichen Klimazonen des Landes. Allgemein sagt man, dass die beste Reisezeit in Vietnam dann ist, wenn es geringere Aussichten auf Regen gibt und das ist im April und Mai, sowie im Oktober und November. Beachten Sie bitte die Hochsaison ist von November bis März und die Nebensaison von April bis Oktober.
Der Süden: von Ho Chi Minh Stadt bis Phan Thiet/Mui Ne
Im Süden ist es das ganze Jahr heiß und es gibt zwei Jahreszeiten: Die eine nass, die andere trocken. Die nasse Jahreszeit dauert von Mai bis Oktober und man kann täglich Regengüsse erwarten, die für gewöhnlich kurz und leicht vorauszusagen sind. Die trockene Jahreszeit dagegen dauert von November bis April und ist allgemein sonnig und feucht.
Landesmitte: von Nha Trang bis Hue
Generell ist Nha Trang die meiste Zeit des Jahres mit Sonnenschein verwöhnt aber zwischen November und Dezember gibt es auch schon mal heftigen Regen. Dalat, auf einer Höhe von etwa 1.500 m gelegen, ist kühler als die Küstenregion und dies besonders von November bis März. Danang (Hoi An) und Hue bekommen durchaus auch mal einen Taifun zu spüren, insbesondere dann, wenn es kühler wird, dort ist es dann bedeckter und nasser.
Der Norden: von Hanoi bis Sapa
Der Sommer im Norden dauert von Mai bis Oktober mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad mit gelegentlichen schweren Regenfällen. Im Winter, von Dezember bis März, liegen die Temperaturen schon mal zwischen 10 und 15 Grad, im Februar und März kann der Himmel bedeckt sein und es kann Sprühregen geben.

7. Sicherheit
Vietnam wurde kürzlich zu einem der sichersten Reiseziele der Welt gewählt. Frauen und Alleinreisende fanden es mühelos und leicht durch das ganze Land zu reisen. Vereinzelte Fälle von Diebstahl und Handtaschenraub kommen in Hanoi weitaus weniger vor als in Ho Chi Minh Stadt.

8. Küche
Das typische vietnamesische Essen besteht aus Reis oder Nudeln mit Suppe, etwas gegrillter Einlage und dazu ein Hauptgang. Es wird Wert darauf gelegt, gemeinsam zu essen. Die einzelnen Mahlzeiten sind gewöhnlich nicht sehr würzig, werden aber durch Chili-, Fisch- oder Sojasauce ergänzt. Das traditionelle vietnamesische Frühstück ist Pho – eine große Schüssel Reisnudeln mit ein wenig geschnetzeltem Rind- oder Hähnchenfleisch, überbrüht mit einer würzigen Gemüse- oder Fleischbrühe und garniert mit Koriander und Bohnensprossen.
Natürlich unterscheidet sich die Küche der drei Hauptregionen Nord, Mittel- und Süd-Vietnams. Allgemein ist der Norden bekannt für seine Nudelsuppen mit Fleisch oder Meeresfrüchten. Zentralvietnam, um Hue, hat etwas feinere Speisen. Im Süden dagegen, wo es eine etwas größere Auswahl an Gewürzen gibt, ist es entsprechend schärfer. Mit einer Küstenlänge von mehr als 3.000 km sind die Meeresfrüchte natürlich entsprechend frisch und abwechslungsreich. Krabben, Shrimps, Flusskrebse und Tintenfische sind reichlich vorhanden, gar nicht zu sprechen von den hunderten verschiedenen Arten von Meeresfischen.

9. Kleidung
Leichte, bequeme und bügelfreie Kleidung ist zu empfehlen. Die Temperaturen während der Wintermonate in Hanoi und der Regensaison in der Landesmitte können sehr kühl sein, ein Pulli oder eine leichte Jacke kann da Abhilfe schaffen. Weiterhin empfehlen wir gute Wanderschuhe und einfach anzuziehende Sandalen einzupacken, vor allem dann, wenn man Pagoden betritt oder eingeladen ist und die Schuhe ausziehen muss.

10. Menschen
Die Mehrheit der Landesbevölkerung besteht aus den Viet oder Kinh (85%) Menschen, die die Lautsprache Vietnamesisch sprechen. Die Minderheit in der Bevölkerung besteht aus etwa 50 ethnischen Bergvölkern, die hauptsächlich in den Zentralbergen der Mitte des Landes oder im bergigen Norden leben. Die bekanntesten Bergstämme sind die Tay, Hmong, Zao, weißen und schwarzen Thai (beide hauptsächlich aus dem Norden), und den Hoa. Jeder Bergstamm hat seine eigenen Bräuche und Dialekte und einige sprechen auch Vietnamesisch.

11. Sprache
Vietnamesisch, die offizielle Sprache, ist eine tonale Sprache, die mit Kambodschas offizieller Sprache, dem Khmer, verglichen werden kann. Jede Silbe kann mit sechs verschiedenen Tönen kombiniert werden, so dass sich die Bedeutung ändert und es Ausländern schwer fällt sich auf die Sprache einzulassen. Es gibt aber auch andere Sprachen, die in Vietnam gesprochen werden. Dazu gehört unter anderem Chinesisch, Khmer, Cham und andere Sprachen, die vor allem bei den Bergvölkern gesprochen werden. Obwohl es einige Ähnlichkeiten mit anderen südost-asiatischen Sprachen gibt, wie beispielsweise Chinesisch, wird vietnamesisch doch als eine eigenständige Sprachgruppe begriffen, obwohl sie mit zur austro-asiatischen Sprachfamilie gehören.
In geschriebener Form benutzen die Vietnamesen das römische Alphabet und versehen die einzelnen Buchstaben mit Akzenten. Dieses System des Schreibens bezeichnet man als Quoc Ngu, das von einem katholischen Priester im 17. Jahrhundert entwickelt wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg, hat dieses System die chinesischen Chu Nom-Zeichen ersetzt, die bis dahin Jahrhunderte lang die inoffizielle Schriftform war.

12. Feiertage
Die wichtigsten und auch am meisten zelebrierten Feiertage des Jahres sind die Feierlichkeiten zu Tet, das Neujahr, das mit dem Mondzyklus zusammenfällt. Diese fallen für gewöhnlich in den späten Januar oder in den frühen Februar und dauern offiziell drei Tage, obwohl viele Geschäfte in dieser Zeit die ganze Woche über geschlossen haben. Andere wichtige Feiertage sind die Befreiung Ho Chi Minh Stadts (30. April), Tag der Arbeit (1. Mai), Ho Chi Minhs Geburtstag (19. Mai) und der Vietnamesische Nationalfeiertag (2. September).
Empfehlungen zum Reisen zu Tet
Buffalo Tours rät davon ab in der Zeit der Tet-Feiertage zu reisen (gewöhnlich für eine Woche um die Feiertage herum). Obwohl das Land während dieser Zeit pulsierend und farbenfroh ist, sind die Busse, Züge und Flugzeuge oft ausgebucht oder zu teuer, Restaurants, Geschäfte, Schneider und einige der touristischen Attraktionen sind geschlossen, die schwimmenden Märkte des Mekongs arbeiten für eine Woche nach Tet nicht.
Wenn Sie während dieser Zeit reisen müssen, dann beachten Sie bitte, dass der Service nicht der gleiche sein wird wie zu anderen Zeiten im Jahr.
Über Tet
Es gibt keine farbenfrohere Zeit als ein Aufenthalt während der Hauptfeiertage zu Tet Nguyen Dan, den wichtigsten Feierlichkeiten für die ethnischen Mehrheiten des Landes, den Kinh. Bereits am ersten Tag des Mondjahres ist man gedanklich damit beschäftigt, das nächste Tetfest noch perfekter zu planen.
In den engen Straßen der Altstadt von Hanoi summt es geradezu vor Quirligkeit. Jeder ist in Eile sich noch schnell einen neuen Haarschnitt verpassen zu lassen, einen neuen Anzug zu kaufen, einen „Frühjahrsputz“ zu veranstalten, Freunde zu besuchen, Behinderten zu helfen oder sich den traditionellen Tet-Delikatessen hinzugeben. Geschäftsleute hängen rote Flaggen an ihren Läden auf denen „Chuc mung nam moi“ (gutes neues Jahr) steht und die Hauptverkehrsstraßen sind mit unzähligen farbigen Lichtern geschmückt. Überall sind kleine Verkaufsstände zu sehen, die nichts anderes als die kegelförmigen Kumquats- oder Mandarinenbäumchen verkaufen. Andere verkaufen blühende Pfirsichbäume, Symbol für das Leben und Glück, die Menschen in ihr Zuhause bringen, um zusammen den Vorfrühling zu feiern.
Wenn die Straßenhändler mit ihren am Fahrrad befestigten Mandarinenbäumchen in die Stadt strömen, gleichen die Straßen orangefarbenen Wäldern.
Im Süden bringen sie gelbe Aprikosenzweige mit nach Hause und legen eine Kokosnuss, eine Papaya, eine Mango und einen Zimtapfel auf den Hausaltar. Verbunden mit dem südlichen Dialekt klingen die Namen dieser Früchte wie eine Predigt für Erfolg und Erfüllung.
Drei entscheidende Treffen, so sagt man, finden am Tet statt. Das erste Treffen ist zwischen drei Familiengöttern: Tien su, die Gottheit, die verantwortlich ist, der Familie ihre Lebensgeschichte vor Augen zu führen, Tho Cong, die sich um das Land kümmert, auf dem die Familie lebt und schließlich Tao Quan, der Küchengott, der sich um die Nahrungsmittel der Familie sorgt. Das zweite Treffen findet zwischen den Toten und den Lebenden statt. Die Menschen legen ihre Geschenke, wie Lebensmittel und Getränke, vor den Ahnenaltar, verbreiten Weihrauch und laden ihre Ahnen dazu ein, sich den Tet-Feierlichkeiten anzuschließen. Das dritte Treffen betrifft die unmittelbare Familie. Am Silvesterabend versammeln sich die Familienmitglieder zu einem Abendessen mit traditionellem Essen, wie banh chung (ein mit Bohnen und Schweinefleisch gefüllter, eckiger Keks aus Klebereis), mang (eine Suppe aus gekochten Bambussprossen und gebratenem Schweinefleisch) und xoi gac (orangefarbener Klebereis). Anschließend geht man zur örtlichen Pagode und vielleicht schaut man sich dann noch das Feuerwerk in der Stadt an.

13. Post & Telekommunikation
Das vietnamesische Postsystem bietet die meisten verfügbaren Telekommunikationssysteme. Sie werden beispielsweise folgende Spezialdienste finden: EMS (Express Mail Service), DHL Worldwide Express, UPS, Freight Forwarders.
Email & Internet: Der technischen Entwicklung sei Dank sind E-Mail- und Internetservice in den meisten Hotels und in vietnamesischen Postämtern mittlerweile Standard. Die gleichen Dienste gibt es auch in Internetcafés (95% nutzen ADSL), die überall in den Straßen der großen Städte zu finden sind. Normalerweise berechnet die Post für den Internet-Service 3.000 bis 6.000 VND pro Stunde (etwa 0,19 bis 0,38 USD). In den Hotels könnte es etwas mehr sein. Viele Cafés werben mit freiem WIFI-Zugang, so dass es einfach ist mit einem Laptop zu reisen.
Telefonzelle & Telefonkarte: Die Telefonzelle ist eine einfache Möglichkeit für Sie nach Hause zu telefonieren. Die Zellen finden Sie in Postämtern oder auf der Straße in den Großstädten. Die Telefonkarten bekommen Sie in Geschäften, Restaurants oder Buchläden. Das Billigste und immer mehr verbreitet ist mittlerweile aber das Internet-Telefon, das viele Internetcafés bereits anbieten.
Internationale Telefonate: Die Kosten für direkt gewählte internationale Anrufe sind immer noch hoch, aber Sie können diese reduzieren, wenn Sie den Service von 178 oder 171 nutzen, um mit Ihren Verwandten in Ihrer Heimat zu sprechen. Mit diesem Service bezahlen Sie in die meisten Länder dieser Welt 0,60 USD pro Minute. Wie macht man einen solchen Anruf? Sehr einfach:
Wählen Sie 171 oder 178 +00+Ländervorwahl +Stadtvorwahl +Telefonnummer
Wenn Sie diesen Service von Ihrem Hotelzimmer aus benutzen, könnte die Gebühren etwas höher ausfallen wegen der zusätzlichen Nutzungsgebühr. Und noch einmal - internationale Gespräche über Internet sind eine andere relativ billige Möglichkeit.
Handy: In Vietnam. GMS (Global Mobitelephone System) wird gegenwärtig von drei Hauptanbietern betrieben: VINAPHONE, MOBIFONE und Viettel. Ihr Handy Sie somit über den Roamingservice nutzen. VINAPHONE und MOBIFONE bieten für Ihr Handy auch Pre-Paid-SIM-Karten an. Sie können aber auch ein Handy im Hotel oder in einem der vielen kleinen Telefon-Service-Läden kaufen.
Zeit: Vietnam liegt in der gleichen Zeitzone wie Thailand, das heißt, sieben Stunden vor GMT/UTC. Durch die Nähe zum Äquator gibt es in Vietnam keine Sommerzeit.

14. Öffnungszeiten
Die meisten Vietnamesen sind Frühaufsteher, so dass die Geschäfte und Läden bereits sehr früh geöffnet sind. Die Regierungsbüros sind von montags bis freitags von 7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die meisten Geschäfte haben von Montag bis Samstag von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Banken haben von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.30 Uhr geöffnet und Samstag von 8.00 bis 13.00 Uhr. Mittagszeit ist gewöhnlich von 11.30 bis 13.30 Uhr.
Viele Geschäfte, aber auch die Regierungsbüros, sind in dieser Zeit geschlossen. Die meisten Shops sind durchgehend von 8.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends geöffnet.