Küche
Das typische vietnamesische Essen besteht aus Reis oder Nudeln mit Suppe, etwas gegrillter Einlage und dazu ein Hauptgang. Es wird Wert darauf gelegt, gemeinsam zu essen. Die einzelnen Mahlzeiten sind gewöhnlich nicht sehr würzig, werden aber durch Chili-, Fisch- oder Sojasauce ergänzt. Das traditionelle vietnamesische Frühstück ist Pho – eine große Schüssel Reisnudeln mit ein wenig geschnetzeltem Rind- oder Hähnchenfleisch, überbrüht mit einer würzigen Gemüse- oder Fleischbrühe und garniert mit Koriander und Bohnensprossen.
Natürlich unterscheidet sich die Küche der drei Hauptregionen Nord, Mittel- und Süd-Vietnams. Allgemein ist der Norden bekannt für seine Nudelsuppen mit Fleisch oder Meeresfrüchten. Zentralvietnam, um Hue, hat etwas feinere Speisen. Im Süden dagegen, wo es eine etwas größere Auswahl an Gewürzen gibt, ist es entsprechend schärfer. Mit einer Küstenlänge von mehr als 3.000 km sind die Meeresfrüchte natürlich entsprechend frisch und abwechslungsreich. Krabben, Shrimps, Flusskrebse und Tintenfische sind reichlich vorhanden, gar nicht zu sprechen von den hunderten verschiedenen Arten von Meeresfischen.