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Stadtrundfahrt durch Ho Chi Minh Stadt

   1 Tag

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Ho Chi Minh Stadt ist die größte Stadt Vietnams. Unter ihrem alten Namen Sàigòn war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknotenpunkt und Kulturzentrum mit Universitäten, Theater, Kinos, Museen und Baudenkmälern. Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm.
Es ist eine hektische Stadt mit vielen Kontrasten. Neben Straßenverkäufern, die Obst und Gemüse verkaufen, sieht man prächtige Bars und Boutiquen moderner Architektur, um die Bedürfnisse der Europäer zu befriedigen. Die Geschichte von Ho Chi Minh Stadt ist nur 300 Jahre alt. 1859 gelang es der französischen Armee Ho Chi Minh Stadt einzunehmen. Durch den 1862 geschlossenen Vertrag von Ho Chi Minh Stadt wurde die Stadt zur Hauptstadt der französischen Kolonie Cochinchina erklärt. Vom Indochinakrieg gegen die Franzosen blieb Ho Chi Minh Stadt weitgehend verschont, denn die Kämpfe wurden überwiegend in ländlichen Regionen ausgetragen. Der Krieg endete mit der Kapitulation der Franzosen 1954. Nach der Teilung Vietnams in Nord- und Südvietnam blieb Ho Chi Minh Stadt Hauptstadt des südlichen Teils. Von 1956 bis zum dramatischen Untergang im April 1975 war es die Hauptstadt von den Amerikanern. Als im April 1975 Panzer der nordvietnamesischen Streitkräfte und ihrem Verbündeten, der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, die Umzäunung des Präsidentenpalastes in Ho Chi Minh Stadt durchbrachen, war der Vietnamkrieg offiziell beendet. Heute ist Ho Chi Minh City das Herz der vietnamesischen Wirtschaft. Bis heute hat die Stadt sich die Verbindung zu der Vergangenheit bewahrt, besonders in Cholon, dem „Chinatown“ der Stadt. Hier kann man dutzende beeindruckende Tempel und Pagoden bewundern. Das heutige Ho Chi Minh Stadt verdankt sein Erscheinungsbild und seinen Charakter vor allem den französischen Kolonisten mit zahlreichen Gebäuden im Kolonialstil, wie die Notre Dame Kathedrale und das alte Postamt.

Höhepunkte:
• Ein Besuch im Kriegsmuseum, erfahren Sie mehr über den Vietnamkrieg
• Entdecken Sie die beiden schönsten Gebäude der Stadt; die Notre Dame
Kathedrale und das alte Postgebäude

Auf der Tagestour besichtigen unter anderem folgende Sehenswürdigkeiten:

Der Wiedervereinigungspalast: Dies ist eines der wichtigsten Gebäude der Stadt. Am 30. April 1975 wurde der ‘Amerikanische Krieg’ offiziell beendet, als die nordvietnamesische Armee mit dem Panzer Nr. 843 durch die Stützpunkte des damaligen Präsidentenpalastes der Republik Südvietnams marschierte. Die Innenausstattung stammt aus den 60er und 70er Jahren.

Das Kriegsmuseum: Früher war dieses Museum als `Museum der amerikanischen Kriegsverbrechen´ bekannt und ist eine Ausstellung über die schmerzhafte Vergangenheit des Vietnamkrieges. Besonders berührend ist eine Fotogalerie („Requiem“) mit schwarz-weiß Bildern, die den ausländischen und vietnamesischen Journalisten gewidmet ist, die während des Krieges starben. Außerhalb des Museums im Innenhof stehen verrostete Flugzeuge, Panzer und Kanonen, welche von den Amerikanern erbeutet wurden.

Die Notre Dame Kathedrale und das alte Postamt: Die zwischen 1877 und 1883 aus Backstein errichtete neo-romanische Kathedrale Notre Dame ist eines der bedeutendsten französischen Kolonialgebäude der Stadt und das Zentrum der katholischen Kirche in Südvietnam. Bemerkenswerterweise wurden alle Steine für den Bau von Frankreich verschifft und nach Vietnam importiert. Die beiden eisernen, 40 Meter hohen Türme dominieren das Stadtbild. Diese Kirche wird auch Notre Dame des Ostens genannt. Das alte Postamt ist ebenfalls ein Beispiel für französische Kolonialarchitektur und ist außerdem das größte Postamt des Landes.

Am Ende der Tour können Sie am beliebten Ben Than Markt stoppen. Dort gibt es eine große Auswahl an Dingen zu kaufen, von Nike Schuhen bis zu schöner Seide des traditionellen vietnamesischen Kostüms: dem Ao Dai.

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