Buffalo Tours feiert in 2009 – im Jahr des Büffels - das 15-jährige Bestehen! * Gewinner des Preises “Umweltbewusstester und sozialkompetentester Tour Operator“ der Zeitschrift Vietnam Economic Times „The Guide Award 2008-2009“

Reisen in Vietnam

 

Studienreisen in Vietnam

Vietnam ist reich and natürlicher und kultureller Schönheit. Von den hohen Bergen und den Kalksteinbildungen bis zu den dichten Jungeln, Flussdeltas und den unberührten Stränden. Allein die ökologische Vielfalt Vietnams macht dieses Land schon zu einem unvergesslichen Reiseziel.

Trecking in Vietnam
Wir sind Spezialisten für Abenteuerreisen die Sie abseits vom Touristenrummel führen. Wir sind das erste Reiseunternehmen, dass Trecking Touren in die Mai Chau Region anbietet und finden stetig neue Orte für unsere scharfsichtigen Reisenden zum Erkunden. Genießen Sie es von Ihrem persönlichen Reiseleiter durch einheimische Dörfer geführt zu werden. 

Radtouren in Vietnam
Buffalotours ist für seine Fahrradtouren berühmt. Wir besitzen eine Auswahl an europäischen Fahrrädern, die nur darauf warten, dass Sie auf diese aufspringen, um die atemberaubenden Landschaften Vietnams zu erkunden. Unsere spezialisierten  Fahrradtourleiter animieren Sie dazu die Hügel meistern und wenn doch alles zu viel sein sollte, steht Ihnen immer ein Fahrzeug zur Seite. 

Familienurlaub in Vietnam
Indochina wurde sehr schnell zu einem beliebten Urlaubsziel für Familien. Dies liegt zu einem Teil an seinen freundlichen Bewohnern, einfache Transportmitteln, faszinierenden Orten und guten Hotels. Es gibt hier viele Dinge, die Sie unterhalten werden und Ihnen einen Urlaub bietet, der das Leben Ihrer Kinder für immer bereichern wird. Wir haben hier einige Beispielreiseangebote, die Sie sicherlich auf den Geschmack bringen werden. 

Strandurlaub in Vietnam

Die Strände Vietnams sind wunderschön und bieten kristallklares Wasser, weiße Sandstrände und ausreichend Platz um angemessen zu entspannen. Viel weniger überladen als Strände in benachbarten Reiseländern, laden diese fantistischen Plätze ein, um zu verweilen und die ausgezeichneten Meeresfrüchte zu genießen. 

 

Kreuzfahrten

Ob Sie gerne eine Bootsfahrt durch die prächtige Halong Bucht unternehmen wollen, den Roten Fluss in Hanoi hinunter fahren möchten oder das faszienierende Leben der einheimischen auf dem Mekong Delta kennenlernen wollen, unsere Kreuzfahrten werden Sie bestimmt anregen. 

  

Vietnam Specials

Wenn Ihre Reisepläne noch Freiraum bieten und sie gerne noch Zeit in Vietnam, dem Land der kulturellen und natürlichen Schönheit und Vielfältigkeit verbringen wollen, finden Sie sicherlich hier Anregung und passende Kurzreisen. Vom Mekong bis zum Grenzgebiet zu China, von klassischen Kulturreisen, über Radfahren, bis Wandern durch Dörfer der Minderheitengruppen – unsere ‚Specials’ sind ebenso vielfältig und aufregend wie das Land selbst.

 

 

Mehr über Land und Leute erfahren

 

Für ein Land, das nur ein wenig kleiner ist als Italien, hat Vietnam eine ungeheure geografische und kulturelle Vielfalt zu bieten: Das wechselnde Klima und die unterschiedliche Landschaft sind geprägt durch die vier Jahreszeiten im bergigen Norden und den ganzjährig tropischen Temperaturen im üppigen Süden.

Vietnams kulturelle Vielfalt rührt von seiner mehr als 4000 Jahre alte fesselnden Geschichte her. Vietnams historisches Erbe schließt auch ein Jahrhundert Chinesischer Besatzung ein, das einen sehr starken kulturellen Einfluss hinterlassen hat. Sehen kann man dies insbesondere an den Pagoden, der regionalen Küche, und dem noch immer praktizierten Konfuzianismus. Vietnams kaiserliche Vergangenheit ist sehr schön in der ehemaligen Hauptstadt – in Hue – zu sehen, wo die Zitadelle und die königlichen Gräber für eine Ära kultureller Wiedergeburt stehen. Das koloniale Erbe Frankreichs ist noch immer an vielen Stellen Vietnams sichtbar, wenn man die eidotterfarbenen, gut erhaltenen Villen und Verwaltungsgebäude aus dieser Zeit betrachtet.

In Vietnam kann man an der 3200 kilometerlangen Küste noch unberührte Strände entdecken, aber ebenso sind in der bergigen Region noch Bergstämme zu finden, die dort fernab der Zivilisation leben.

Die ländlichen Regionen mit ihren safftigen Reisfeldern und der üppigen Vegetation bieten reichlich Gelegenheit das Leben von etwa 80 Prozent der Landbevölkerung zu beobachten.

Heutzutage sind die ländlichen Regionen meist noch immer unberührt, obwohl sich in den Hauptstädten ein sichtlicher Wandel vollzieht

Noch immer hat sich im größten Teil des Landes so gut wie nichts verändert, obwohl man in den großen Städten zunehmend moderne Infrastruktur und Technologie entdeckt. Besucher des Landes können wählen zwischen preiswerten und luxuriösen Unterkünften, zwischen öffentlichen und privaten Transportmöglichkeiten und zwischen traditionellem vietnamesischem Essen oder hochwertiger Küche. Wenn Sie also gerne auf kulturelle Erkundungstour gehen, malerische Landschaften schätzen oder das Abenteuer ihres Lebens suchen – dann ist Vietnam das richtige Land für Sie!

 

 

1. Visum

2. Ankunft

3. Geld

4. Kleidung

5. Klima

6. Sicherheit

7. Küche

8. Menschen

9. Sprache

10. Gesetzliche Feiertage

11. Post und Telekommunikation

12. Geschäftszeiten

 

1. Visum
Besucher müssen sich vor der Einreise ein offiziell gültiges Visum verschaffen. Buffalo Tours kann das Visum zu einem günstigeren Preis bekommen, wenn Sie eine von unseren Reisen buchen.
Der Ablauf ist folgendermaßen:

  • Faxen Sie Reisepassdaten, Ankunft- und Abflugzeiten an Buffalo Tours nicht später als 14 Tage vor Ihrer Abreise nach Vietnam.
  • Buffalo Tours leitet Ihre Daten an die Einreisebehörde weiter.
  • Die Einreisebehörde unterrichtet Buffalo Tours über die Anerkennung Ihres Visums und schickt ein Bestätigungsfax oder Telex an die jeweilige Botschaft oder das Konsulat des Landes in dem sie leben.
  • Buffalo Tours schickt eine Kopie der Bestätigung an die Reiseagentur oder an Sie persönlich.

Beachten Sie: Besucher können auch ein Einreisevisum direkt nach ihrer Ankunft in Vietnam erhalten. Wir empfehlen das jedoch nur im Notfall, da dies sehr viel teurer ist als das normale Visum.

2. Ankunft in Vietnam

Alle Besucher müssen ihren Ankunftszettel vollständig ausfüllen. Dieser wird zusammen mit den Reisepassdaten und dem Visum an die Einreisebehörde und die Zollbeamten weitergeleitet. Den Durchschlag, der Ihnen zurückgegeben wird, müssen Sie sorgfältig aufbewahren, um ihn bei Ihrer Ausreise wieder vorlegen zu können.

Sollten Sie keinen Vertreter von Buffalo Tours bestellt haben, der Sie am Flughafen abholt, lesen Sie hier, was zu tun ist:

In Ho Chi Minh Stadt:
Der Tan Son Nhat Flughafen liegt etwa 7 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums. Nehmen Sie sich am Besten außerhalb des Flughafengeländes ein Taxi mit einem funktionierenden Taxameter und lassen Sie sich für sieben bis zehn USD in die Stadt bringen.

In Hanoi:

Hanoi’s Noi Bai Flughafen liegt etwa 35 Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Das Taxi, das direkt vor dem Flughafengebäude abfährt, kostet ungefähr zehn USD. Bevor sie das Taxi besteigen, sollten Sie diesen Preis ausmachen, dann ist auch kein Taxameter notwendig.

 

 

3. Geld

Die offizielle Währung heißt Dong. Der Dong ist nicht umtauschbar. Zur Zeit dieses Schreibens entspricht der Dong etwa 15,580 USD. Der Dollar, vorzugsweise in kleinen (1$) sauberen Scheinen, wird allgemein in den großen Läden und Restaurants akzeptiert. Travellerschecks können gegen Vorlage des Reisepasses an den „foreign exchange“-Schaltern und in Banken eingelöst werden. Dabei fallen Umtauschgebühren von etwa zwei bis fünf Prozent an. Kreditkarten wie Visa und Mastercard sind vor allem in den größeren Städten in Restaurants und Hotels durchaus gängig.

Achten Sie bitte darauf, dass die vietnamesischen Banknoten nicht verknittert und eingerissen sind, denn viele Shops und Restaurants akzeptieren solche Banknoten nicht. Wechseln Sie auch bitte nicht zuviel Bargeld auf einmal, so ein Notenbündel kann recht dick und unhandlich werden. Die Banknote mit dem höchsten Wert ist gegenwärtig 500.000 Dong, das entspricht etwa 31 USD. Die Regierung hat mittlerweile 50.000er und 500.000er Banknoten herausgegeben, die aus Plastik sind (entsprechend etwa dem australischen Dollar). Für kleinere Geschäfte gibt es seit 2004 nun auch Münzgeld mit folgenden Werten: 200; 1000 und 5000 Dong. In Form von Papiergeld erhalten Sie 2000, 5000, 10.000 und 20.000 Dong-Noten. Die meisten können Sie leicht an ihrer unterschiedlichen Farbe erkennen.

Es gibt zahlreiche internationale Banken die Niederlassungen in Hanoi und in Ho Chi Minh City haben und einen 24 -stündigen Geldautomatenservice anbieten. Dazu gehört die ANZ Bank in Hanoi und die HSBC in Ho Chi Minh City. Problemlos ist hier die Versorgung mit Bargeld aus dem Automaten mittels Eurocheckkarte. Bei einer Gebühr von etwa zwei bis vier Euro pro Abhebung ist der Höchstbetrag von 2.000.000 Dong (etwa 126 $/108 €) dagegen sehr gering. Aber auch hier gibt es bei einigen Banken Ausnahmen. Bei den großen Banken (ANZ/HSBC) kann Bargeld auch mit Visa, Cirrus, Mastercard oder anderen Karten gezogen werden.

Beachten Sie bitte, dass der vietnamesische Dong außerhalb Vietnams nicht umgetauscht werden kann.

 

 

4. Klima

Vietnams langezogene Form bietet sowohl tropisches als auch subtropisches Klima, das für die unterschiedlichen Klimatas des Landes verantwortlich ist. Allgemein sagt man, dass die beste Reisezeit in Vietnam dann ist, wenn es geringere Aussichten auf Regen gibt und das ist im April und Mai, sowie im Oktober und November.

Der Süden (von Ho Chi Minh Stadt nach Phan Thiet)

Im Süden ist es das ganze Jahr heiß und es gibt zwei Jahreszeiten: Die eine nass, die andere trocken. Die nasse Jahreszeit dauert von Mai bis Oktober und man kann täglich Regengüsse erwarten, die für gewöhnlich kurz und leicht vorauszusagen sind. Die trockene Jahreszeit dagegen dauert von November bis April und ist allgemein sonnig und feucht.

 

Landesmitte (von Nha Trang bis Hue)

Generell ist Nha Trang die meiste Zeit des Jahres mit Sonnenschein verwöhnt aber zwischen November und Dezember gibt es auch schon mal heftigen Regen. Dalat, auf einer Höhe von etwa 1500 Metern gelegen, ist kühler als die Küstenregion und dies teilweise durchgehend von November bis März. Danang und Hue bekommen durchaus auch mal einen Taifun zu spüren, insbesondere dann, wenn es kühler wird, dort ist es dann bedeckter und nasser.

 

Der Norden (von Hanoi nach Sapa)

Der Sommer im Norden dauert von Mai bis Oktober mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad mit gelegentlichen schweren Regenfällen. Im Winter, von Dezember bis März, liegen die Temperaturen schon mal zwischen 10 und 15 Grad, der Himmel ist bedeckt und die Luft diesig.

 

 

5. Sicherheit

Vietnam wurde kürzlich zu einem der sichersten Reiseziele der Welt gewählt. Frauen und Alleinreisende fanden es mühelos und leicht durch das ganze Land zu reisen. Vereinzelte Fälle von Diebstahl und Handtaschenraub kommen in Hanoi weitaus weniger vor als in Ho Chi Minh City.

 

 

6. Küche

Das typische vietnamesische Essen besteht aus Reis oder Nudeln mit Suppe, etwas gegrillter Einlage und dazu ein Hauptgang. Es wird Wert darauf gelegt, gemeinsam zu essen. Die einzelnen Mahlzeiten sind gewöhnlich nicht sehr würzig, werden aber durch Chilli-, Fisch- oder Sojasauce ergänzt. Das traditionelle vietnamesische Frühstück ist eine Pho – eine große Schüssel Reisnudeln mit ein wenig geschnetzeltem Rind- oder Hähnchenfleisch, überbrüht mit einer würzigen Gemüse- oder Fleischbrühe und garniert mit Koriander und Bohnensprossen.

Natürlich unterscheidet sich die Küche der drei Hauptregionen Nord, Mittel- und Süd-Vietnams. Allgemein ist der Norden bekannt für seine Nudelsuppen mit den Fleisch oder Meeresfruchteinlagen. Die Zentralregion um Hue hat etwas feinere Speisen. Im Süden dagegen, wo es eine etwas größere Auswahl an Gewürzen gibt, ist es entsprechend schärfer. Mit einer Küstenlänge von mehr als 3000 Kilometern sind die Meeresfrüchte natürlich entsprechend frisch und abwechslungsreich. Krabben, Shrimps, Flusskrebse und Tintenfische sind reichlich vorhanden, gar nicht zu sprechen von den hunderten verschiedenen Arten von Meeresfischen.

 

 

7. Kleidung

Leichte, bequeme und bügelfreie Kleidung ist zu empfehlen. Die Temperaturen während der Wintermonate in Hanoi und die Regensaison in der Landesmitte können sehr kühl sein, ein Sweater oder eine leichte Jacke kann da Abhilfe schaffen. Weiterhin empfehlen wir gute Wanderschuhe und leicht zu verstauende Sandalen einzupacken, vor allem dann, wenn man Pagoden betritt oder eingeladen ist.

 

 

8. Menschen

Die Mehrheit der Landesbevölkerung besteht aus den Viet oden Kinh (85%) Menschen, die die Lautsprache Vietnamesisch sprechen. Die Minderheit in der Bevölkerung besteht aus etwa 50 ethnischen Bergvölkern, die hauptsächlich in den Zentralbergen der Mitte des Landes oder im bergigen Norden leben. Die bekanntesten Bergstämme sind die Tay, Hmong, Zao, weißen und schwarzen Thai (beide hauptsächlich aus dem Norden), und den Hoa. Jeder Bergstamm hat seine eigenen Bräuche und Dialekte und einige sprechen auch Vietnamesisch.

 

 

9. Sprache

Vietnamesisch, die offizielle Sprache, ist eine tonale Sprache, die mit Kambodschas offizieller Sprache, dem Khmer, verglichen werden kann. Jede Silbe kann mit sechs verschiedenen Tönen kombiniert werden, so dass sich die Bedeutung ändert und es Ausländern schwer fällt sich auf die Sprache einzulassen. Es gibt aber auch andere Sprachen, die in Vietnam gesprochen werden. Dazu gehört unter anderem Chinesisch, Khmer, Cham und andere Sprachen, die vor allem bei den Bergvölkern gesprochen werden. Obwohl es einige Ähnlichkeiten mit anderen südost-asiatischen Sprachen gibt, wie beispielsweise Chinesisch, wird vietnamesisch doch als eine eigenständige Sprachgruppe begriffen, obwohl sie mit zur austro-asiatischen Sprachfamilie gehören.

In geschriebener Form benutzen die Vietnamesen das römische Alphabet und versehen die einzelnen Buchstaben mit Lautzeichen. Dieses System des Schreibens bezeichnet man als Quoc Ngu, das von einem katholischen Priester im 17. Jahrhundert entwickelt wurde damit man seine Schriften lesen konnte. Wahrscheinlich hat dieses System, vermutlich teilweise nach dem Ersten Weltkrieg, die chinesischen Chu Nom-Zeichen ersetzt, die bis dahin jahrhundertelang die inoffizielle Schriftform war.

 

 

10. Gesetzliche Feiertage

Die wichtigsten und auch am meisten zelebrierten Feiertage des Jahres sind die Feierlichkeiten zu Tet, das Neujahr, das mit dem Mondzyklus zusammenfällt. Diese fallen für gewöhnlich in den späten Januar oder in den frühen Februar und dauern offiziell drei Tage, obwohl viele Geschäfte in dieser Zeit die ganze Woche über geschlossen haben. Andere wichtige Feiertage sind die Befreiung Saigons (30. April), Tag der Arbeit (1. Mai), Ho Chi Minhs Geburtstag (19. Mai) und der Vietnamesische Nationalfeiertag (2. September).

TET: Das Vietnamesische Neujahr

Es gibt keine farbenfrohere Zeit als ein Aufenthalt während der Hauptfeiertage zu Tet Nguyen Dan, den wichtigsten Feierlichkeiten für die ethnischen Mehrheiten des Landes, den Kinh.

Bereits am ersten Tag des Mondjahres ist man gedanklich damit beschäftigt, das nächste Tetfest noch perfekter zu planen.

In den engen Straßen der Altstadt von Hanoi summt es geradezu vor Quirligkeit. Jeder ist in Eile sich noch schnell einen neuen Haarschnitt verpassen zu lassen, einen neuen Anzug zu kaufen, einen „Frühjahrsputz“ zu veranstalten, Freunde zu besuchen, Behinderten zu helfen oder sich den traditionellen Tet-Delikatessen hinzugeben. Geschäftsleute hängen rote Flaggen an ihren Läden auf denen „Chuc mung nam moi“ (gutes neues Jahr) steht und die Hauptverkehrsstraßen sind mit unzähligen farbigen Lichtern geschmückt. Überall sind kleine Verkaufstände zu sehen, die nichts anderes als die kegelförmigen Kumquatbüsche verkaufen. Andere verkaufen blühende Pfirsichbäume, Symbol für das Leben und Glück, die Menschen in ihr Zuhause bringen, wenn man zusammen den Vorfrühling feiert.

Wenn die Straßenhänder mit ihren am Fahrrad befestigten Mandarinenbäumchen in die Stadt strömen, gleichen die Straßen orangefarbenen Wäldern.

Im Süden bringen sie gelbe Aprikosenzweige mit nach Hause und legen eine Kokosnuss, eine Papya, eine Mango und einen Zimtapfel auf den Hausaltar. Verbunden mit dem südlichen Dialekt klingen die Namen dieser Früchte wie eine Predigt für Erfolg und Erfüllung.

Drei entscheidende Treffen, so sagt man, finden am Tet statt. Das erste Treffen ist zwischen drei Familiengöttern: Tien su, die Gottheit, die verantwortlich ist, der Familie ihre Lebensgeschichte vor Augen zu führen, Tho Cong, die sich um das Land kümmert, auf dem die Familie lebt und schließlich Tao Quan, der Küchengott, der sich um die Nahrungsmittel der Familie sorgt. Das zweite Treffen findet zwischen den Toten und den Lebenden statt. Die Menschen legen ihre Geschenke, wie Lebensmittel und Getränke, vor den Ahnenaltar, verbreiten Weihrauch und laden ihre Ahnen dazu ein, sich den Tet-Feierlichkeiten anzuschließen. Das dritte Treffen betrifft die unmittelbare Familie. Am Neujahrsabend versammeln sich die Familienmitglieder zu einem Abendessen mit traditionellem Essen, wie banh chung (ein mit Bohnen und Schweinefleisch gefüllter, eckiger Keks aus Klebreis), mang (eine Suppe aus gekochten Bambussprossen und gebratenem Schweinefleisch) und xoi gac (orangefarbener Klebreis). Anschließend geht man zur örtlichen Pagode und vielleicht schaut man sich dann noch das Feuerwerk in der Stadt an.

 

 

11. Post und Telekommunikation

Das vietnamesische Postsystem bietet die meisten verfügbaren Telekommunikatiossysteme. Sie werden beispielsweise folgende Spezialdienste finden: EMS (Express Mail Service), DHL Worldwide Express, UPS, Freight Forwarders.

Email & Internet: Der technischen Entwicklung sei Dank sind E-mail- und Internetservice in den meisten Hotels und in vietnamesischen Postämtern mitlerweile standard. Die gleichen Dienste gibt es auch in Internetcafes (95% nutzen ADSL), die überall in den Straßen der großen Städte zu finden sind. Normalerweise berechnet die Post für den Internet-Service 3000 bis 6000 VND pro Stunde (etwa 0,19 bis 0,38 USD). In den Hotels könnte es etwas mehr sein.

Telefonzelle & Telefonkarte: Die Telefonzelle ist eine einfache Möglichkeit für Sie nach Hause zu telefonieren. Die Zellen finden Sie in Postämtern oder auf der Straße in den Großstädten. Die Telefonkarten bekommen Sie bei GPO, in kleinen Läden, Restaurants oder Buchläden. Das Billigste ist mittlerweile aber das Internet-Telefon, das viele Internetcafes bereits anbieten.

Internationale Gespräche: Die Kosten für direktgewählte Rufnummern ins Ausland sind nach wie vor sehr hoch. Wählen Sie jedoch die 171 oder die 178 als Vorwahl, halbieren sich die Gesprächkosten mit den Familienangehörigen (die Minute kostet etwa 0,60 USD) Und so wählt man:
Wählen Sie 171 (or 178) + 00 + Landesvorwahl + Stadtvorwahl + Nummer
Beachten Sie aber bitte, dass dieser Service in Hotels ein wenig höher sein kann.

Handy: In Vietnam. GMS (Global Mobilephone System) wird gegenwärtig von drei Hauptanbietern betrieben: VINAPHONE, MOBIFONE und Viettel. Ihr Handy könnte hier durch den Roamingservice genutzt werden. Diese Anbieter bieten für Ihr Handy aber auch VINA und MOBI Pre-Paid-SIM-Karten an. Sie können aber auch ein Handy im Hotel oder in einem der vielen kleinen Telefon-Service-Läden kaufen.

Zeit: Vietnam liegt in der gleichen Zeitzone wie Thailand, das heiβt, sieben Stunden vor GMT/UTC. Durch die Nähe zum Äquator gibt es in Vietnam keine Sommerzeit.

 

 

12. Geschäftszeiten

Die meisten Vietnamesen sind Frühaufsteher so daß die Geschäfte und Läden bereits sehr früh geöffnet sind. Die Regierungsbüros sind von Montags bis Freitags von 7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die meisten Geschäfte haben von Montag bis Samstag von 8.00 bis 17.00 Uhr geöfffnet.

Banken haben von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.30 Uhr geöffnet und Samstag von 8.00 bis 13.00 Uhr. Mittagszeit ist gewöhnlich von 11.30 bis 13.30 Uhr.

Viele Geschäfte, aber auch die Regierungsbüros, sind in dieser Zeit geschlossen. Die meisten Shops sind durchgehend von 8.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends geöffnet.

 

 


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